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Newsletter


DEGUZ Newsletter Ausgabe Nr. 7, Frühjahr 2019
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Liebe Mitglieder,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

heute lesen Sie den DEGUZ-Newsletter mit folgenden Themen:

1. Countdown zur 11. Jahrestagung

Nur noch wenige Tage bis zur 11. Jahrestagung in Frankenthal. Neben der Mitgliederversammlung am Vorabend erwarten wir spannende Vorträge zur "Bedeutung von lokalen und systemischen Entzündungen sowie toxischen Belastungen in der Zahnmedizin". Restplätze können nach wie vor über den Programmflyer reserviert werden.

2. Arbeitskreis Umwelt-ZahnTechnik

3D-Druck für die Zahntechnik
(Autor: ZTM Sascha Kipping, Arbeitskreis Umwelt-ZahnTechnik)

Als vor einigen Jahren der 3D-Druck als zahntechnische Technologie auf den Markt kam, bewarb man es als revolutionäres Arbeitsmittel für unsere tägliche Arbeit. Unsere Leistungen sollten kostengünstiger und qualitativ hochwertiger umgesetzt werden können. Wer sich damit befasst hat, und mit den ersten Systemen gearbeitet hat, weiß, dass es bis dahin noch ein langer Weg sein wird. Die Drucksysteme selbst arbeiten zuverlässig. Je nach System, ob SLA oder DLP, gibt es die einen oder anderen Vor- und Nachteile, aber die zu druckenden Objekte passen gut und sind in ihrer Druckqualität akzeptabel. Leider fehlen nach wie vor die passenden Materialien zur Umsetzung in ein eingliederbares Produkt. In der Modellgusstechnik muss das gedruckte Kunststoffobjekt eingebettet und gegossen werden. Es gibt noch nicht wirklich eine geeignete Einbettmasse zum Gießen von reinen Kunststoffobjekten. Somit ist die Passung und Qualität der Gussobjekte in ihrer Qualität nicht gleichbleibend und mit herkömmlichen Technologien nicht zu vergleichen. Bei Schienen ist es das Material, was uns Sorgen macht. Die wirklich ausreichende Polymerisation kann nicht gewährleistet werden. Dies zeigt sich vor allem in der Verfärbung und der Bruchanfälligkeit nach einiger Tragezeit. Nach meiner Erfahrung sind diese Materialien maximal ein Jahr stabil. Zu guter Letzt ist es auch für den Zahntechniker nicht unbedenklich, da er bei der Verarbeitung unweigerlich mit den Harzen in Kontakt kommt.

vollständiger Beitrag zum 3D-Druck für die Zahntechnik

3. „Root Cause“

Die neue Netflix-Dokumentation über Wurzelkanalzähne und die systemische Beziehung – ein Kommentar.
(Autor: Dr. Johann Lechner)

Während es eine Sache ist, über die Wissenschaft zu sprechen, die zeigt, wie Wurzelkanalzähne zu Infektionsherden werden können, die die allgemeine Gesundheit schädigen können, ist es eine andere Sache, den Weg von der Gesundheit zur Krankheit und zurück zu verstehen. Die Geschichte eines Mannes ist Gegenstand einer neuen Dokumentation: Root Cause. Der Film beginnt mit der Geschichte des australischen Filmemachers Frazer Bailey. Als junger Mann, der gerade die High School abgeschlossen hatte, bekam er einen Schlag in den Mund, der einige seiner Zähne beschädigte. Einer der Frontzähne konnte nur durch Wurzelkanalbehandlung „gerettet“ werden. Für eine Weile war alles gut - bis Bailey Panikattacken erlitt und ein chronisches Erschöpfungssyndrom entwickelte. Von da an verschlechterte sich sein Gesundheitszustand stetig.
Seine Suche nach Antworten führte ihn auf eine ausgedehnte Gesundheitsreise. Er probierte praktisch alles aus, von der Schulmedizin über verschiedene Diäten, Nahrungsergänzungsmittel bis hin zu einer erstaunlichen Reihe alternativer medizinischer Behandlungen. Er hat sogar versucht, geistige Heilungen durchzuführen. Schließlich erfährt er, dass sein Wurzelkanalzahn der Auslöser für seine Krankheiten war. Der Film zeigt dann seine Rückkehr zu Gesundheit und Vitalität, indem er schließlich die „Hauptursache“ anspricht.

vollständiger Beitrag zur Netflix-Dokumentation "Root Cause"

4. Aktivierung der Osteoklasten durch Nahrungsmittelallergien

Ein Kofaktor bei der Entstehung der Parodontitis
(Autor: Dr. med. dent. Knut Hansen, Artikel aus dem Naturheilkunde Journal, April 2019)

Die Parodontitis ist ein immer wiederkehrendes Thema in der Zahnmedizin. Trotz großer medizinischer Fortschritte ist es bislang nicht gelungen, diese Volkserkrankung einzudämmen. Was uns mit der Kariesreduktion ganz gut gelungen ist, gilt nicht für die Entzündungen des Zahnhalteapparates. Die Deutsche Mundgesundheitsstudie, eine Untersuchung im Auftrag von Bundeszahnärztekammer und Kassenzahnärztlicher Bundesvereinigung beschäftigt sich in größeren Abständen mit der Mundgesundheit der Deutschen. Zwar hat sich die Situation insgesamt verbessert, aber trotzdem ist noch weiterer Handlungsbedarf angezeigt. Der Anteil der Erwachsenen mit einer Parodontalerkrankung ist mit 51 – 64 % immer noch zu hoch. Die demographische Entwicklung kann diese Entwicklung nur bedingt erklären.

zum vollständigen Artikel "Ein Kofaktor bei der Entstehung der Parodontitis"

5. IG Umwelt-ZahnMedizin

(Autor: Florian Schulze, IG Umwelt-ZahnMedizin)

Bericht von der Internationalen Dental-Schau (IDS) in Köln
Wir waren vor Ort und haben sowohl Stimmen für unsere Petition „Mund Auf Gegen Amalgam“ gesammelt, als auch wichtige Gespräche, unter anderem mit Vertretern des UN Umweltprogramms, der WHO, der Bundeszahnärztekammer und dem VDDI über die Zukunft von Amalgam geführt. Außerdem haben wir uns umgesehen, ob sich nach dem Verbot von Amalgam für Kinder, Schwangere und Stillende bereits etwas auf dem Markt der kostengünstigen und zeitsparenden Füllungsmaterialien getan hat und inwiefern Hersteller diese in ihrer Kommunikation als Amalgam-Alternativen bewerben. 3M und VOCO waren diesbezüglich bereits sehr aktiv geworden.



vollständiger Bericht zur finden Sie IDS 2019

Neues Projekt: European Center for Environmental Medicine
Wir freuen uns den Start unseres Europäischen Projektes, des European Center for Environmental Medicine, anzukündigen. Als die Notwendigkeit bestand, der bereits regen Zusammenarbeit mit verschiedenen Europäischen Partnern für ein Amalgam-Verbot, einen Rahmen zu geben, haben wir die Gelegenheit genutzt, das Projekt breit aufzustellen und eine Lücke zu schließen, die von anderen Europäischen NGOs vernachlässigt wird.

Mit dem European Center for Environmental Medicine wollen wir uns in Zukunft sowohl für die Prävention von toxischen Belastungen, als auch für die Erforschung von Zusammenhängen toxischer Belastungen mit chronischen Erkrankungen, sowie deren Behandlungen und der Etablierung der klinischen Umweltmedizin in Europa einsetzen.

Weiter Informationen finden Sie auf unserer Webseite: www.environmentalmedicine.eu

Einladung zum internationalen Kongress „Metdetox" in Berlin
Vom 10.-13. Juni 2019 findet in Berlin die erste internationale Konferenz für Metal Detoxification, auf der weltweit führende Wissenschaftler wie Prof. Ulf Lindh, Boyd Haley und Dr. Mutter zusammenkommen, statt. 

Das Risiko der Metallvergiftung durch Luft, Wasser, Lebensmittel, Medikamente, Zahnfüllungen usw., ist zu einem weltweiten Problem angewachsen.

Um so dringender ist es heute, eindeutige Messmethoden zu entwickeln und die individualisierter Entgiftung zu verbessern.

Die Konferenz wird Forscher aus den Bereichen der Metallbiologie und der medizinischen Geologie zusammenzubringen, um die neuesten Entwicklungen zu präsentieren und globale Herausforderungen anzugehen. Ein Ziel ist es, erfolgreiche Kooperationsprojekte auf den Weg zu bringen und die Wissenschaft der klinischen Praxis näher zu bringen. Ein weiteres Ziel ist es, die Öffentlichkeit über die Belastung durch Schwermetalle aus Nahrung, Boden, Wasser und Luft aus natürlichen Quellen oder Verschmutzung zu informieren.

Die Konferenz ist aber nicht nur Auftakt einer internationalen, wissenschaftlichen Zusammenarbeit sondern bietet sowohl Ärzten als auch Heilpraktikern den Zugang zu neuesten Erkenntnissen, als auch eine Platform, sich über Erfahrungen auszutauschen.  

Weitere Informationen finden Sie unter www.metdetox.org. Die IG Umwelt Zahn Medizin​ ist mit seinem neuen Projekt, dem European Center for Environmental Medicine, www.environmentalmedicine.eu Co-Organisator.

6. Literaturhinweise

(Autor: Dr. Johann Lechner)

1. „Erschienen ist der neueste Band III zu den „Kavitätenbildenden Osteolysen im Kieferknochen“. Warum nach Band I und II noch ein weiterer Band III zu diesem Thema? Dieser ist ein weiterer Schritt von „ganzheitlichen“ Erklärungsmodellen zu einer wissenschaftlich basierten Evaluation. Zahlreiche neue Aspekte erweitern und erhellen das in den vorausgehenden Bänden umrissene Gebiet der fettig-degenerativen Osteolysen im Kieferknochenmark (FDOK).“

2. Lechner J, Rudi T, von Baehr V. Osteoimmunology of tumor necrosis factor-alpha, IL-6, and RANTES/CCL5: a review of known and poorly understood inflammatory patterns in osteonecrosis. Clinical, Cosmetic and Investigational Dentistry 2018:10 251—262. DOI

https://doi.org/10.2147/CCIDE.S184498
Zugriff Journal: https://www.dovepress.com/articles.php?article_id=42204
Zugriff PubMed: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30519117

7. Mitglieder informieren Mitglieder

In Frankenthal wird der aktuelle Stand der ultraschallbasierten Technik mit CaviTAU® präsentiert; damit kann eine FDOK/“NICO“ zuverlässig dargestellt werden. Weitere Infos dazu auf unserer Ultraschall-Website: www.cavitau.de
(Dr. Johann Lechner)

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8. Aktuelle Veranstaltungen


Anmeldung zum Curriculum
Veranstaltungstermine, Fortbildungen, Curriculum

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